Rainer Wiederstein

"Es ist eine Lust zu Leben!"

23. Juni 2014
von Rainer
Keine Kommentare

„Wie kann ich mich (mein Kind) vor anfallenden Kosten durch die falsche Handynutzung schützen?“

Sehr geehrte Frau X-Y,

am effektivsten (bezogen auf potenziell anfallende Kosten – Abofalle) ist es, die kostenpflichtigen Dienste von  „Drittanbieter“ im Handyvertrag Ihres Kindes sperren zu lassen: Hier die Infos zu T-Mobile1und1 und  Vodafone.
Ansonsten benutze ich vor der Installation von neuen Apps das „tool“ clueful von der Firma Bitdefender.

„Clueful“ ist eine kostenfreie Lösung, die Ihnen zeigt, wie installierte Apps Ihre persönlichen Daten nutzen oder möglicherweise missbrauchen und wie diese Ihre Privatsphäre behandeln. Noch umfangreicher ist die ebenfalls kostenfreie App avast (die Mobile Security hält Ihr Gerät frei von Viren, Malware und Spyware…).

Viel besser als Schutz und Kontrolle  ist es aber hinzuschauen, was „Dein“ Kind mit den Medien/Smartphone macht! Eltern sollten „hier“ eine aktive Rolle beim Schutz vor digitalen Gefahren übernehmen und Ihr Kind beim Umgang mit dem Smartphone begleiten und beraten. Es macht Sinn die „Benutzung“ von Smartphones in gemeinsamer Absprache zu regeln! (Siehe: www.schau-hin.info: Tipps für den richtigen Umgang mit Smartphone und Tablet.)

Deshalb empfehle ich den Eltern auch, sich die offene E-Mail zum Thema Handynutzung von Günter Steppich durchzulesen und auf seiner Internetseite www.medien-sicher.de den Handyvertrag als Grundlage für den richtigen Umgang mit den eigenen Kindern zu besprechen.

Auf der Homepage des „Infocafes“ in Neu-Isenburg gibt es ein neues „Dossier“ zum Download.

Auf der Internetseite www.botfrei.de findet man weiteren Schutz für mobile Endgeräte. Zusätzliche Linktipps: Handysektor.de und Polizei-Beratung.de.

MfG aus Altendiez, Rainer Wiederstein

23. Mai 2014
von Rainer
Keine Kommentare

Facebook: Nutzung als Instrument der Lehre (YouTube-Tipp!)

Im Online-Kurs der Goethe-Universität (Studium-Digitale): „Web 2.0 Tools in Lehre und Unterricht“  gibt es eine empfehenswerte Online-Session (Aufnahme) in der der Referent Jürgen Pelzer einen Vortrag zum Thema: “Mit Facebook Bildung machen? Einsatz von Facebook in Lehr-/Lernsettings” hält.  Er stellt hier zusammenfassend als möglichen Mehrwert von Facebook für die Lehre die Gruppen-Funktion und die möglichen MOSS-Szenarien über FB vor:

Fazit Jürgen Pelzer

 

 

 

 

 

 

14. Mai 2014
von Rainer
Keine Kommentare

„Verklickt!“: Film und Medienpaket für einen sicheren Umgang mit digitalen Medien

Im Rahmen der polizeilichen Präventionsarbeit (in Kooperation der Länder und des Bundes  mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zum Thema Sicherheit) ist das o.g. Medienpaket zum richtigen Umgang mit digitalen Medien bei Kindern und Jugendlichen und ihren erwachsenen Bezugspersonen entstanden. Ziel ist es den Kindern und Jugendlichen ab Klassenstufe 7 vor den Gefahren und Straftaten der virtuellen Welt zu schützen und Ihnen sicherheitsbewusstes Verhalten in ihrer digitalen Alltagswelt zu vermitteln. Hier der Link zur Seite der Polizeiberatung!

Folgende Themen werden behandelt: Cybermobbing und Passworttausch, Fake-Profile und Urheberrecht, Kostenfallen und illegale Downloads, Verhalten in „Sozialen Netzwerken“, Smartphone und Tablet, jugendgefährdende Inhalte…

Neben Informationen für LehrerInnen findet man Tipps und Hinweise zur Weitergabe für Eltern sowie Linkempfehlungen und eine weitere Medien- bzw- Materialübersicht zum Thema. Hier „meine“ kurze Medienbeurteilung ( Verklickt – Medienbeurteilung) und die meines Kollegen Peter Weißmüller (Medienbeurteilung 2 – Verklickt).

23. Februar 2014
von Rainer
2 Kommentare

WhatsApp down – Apokalypse now!

Wegen Serverproblemen ging gestern beim Kurznachrichtendienst WhatsApp für ca. 4 Stunden nix mehr. Nicht nur die Netzgemeinde reagierte mit Hohn und Spott: „Eure WhatsApp-Daten werden gerade auf die Facebook-Server übertragen, also kein Grund zur Sorge!“ – „An Zuckerbergs Stelle würde ich WhatsApp wieder zurückgeben; ein Tag und schon kaputt …“ – „Ich wette Zuckerberg wollte ausprobieren wie viele Menschen wieder mal seinen FB-Chat nutzen, wenn WhatsApp down ist.“ – „19 Milliarden bezahlt und schon defekt – ist da Garantie drauf?“ … sondern auch bei den meisten SchülerInnen und Schülern brach plötzlich das Chaos aus!
Tatsächlich war dieser kurze Ausfall für viele Jugendliche eine fürchterliche Katastrophe, ein unerwartetes plötzliches grauenhaftes Unheil. Für meinen 13-jährigen Sohn schien die Welt unterzugehen. Sofort wurde das familiäre Abendessen unterbrochen. Oma, Opa, Tante und wir, selbst die geliebte Pizza blieb links liegen. Sofort musste die WhatssApp-Klassengruppe der 8d über Skype bzw. über „WeChat“ kontaktiert werden. Es begann eine gefühlt stundenlange Diskussion über die Gründe, aber sofort auch über Alternativen. Schnell bekam Facebook den „Schwarzen Peter“ zugeschoben … .
„Alle“ wollen plötzlich und nun weg von WhatssApp, weil der Messanger jetzt plötzlich böse und unsicher sei!? WhatsApp-Alternativen findet ihr über all im Netz, ob bei der Süddeutschen Zeitung, der Berliner Morgenpost oder bei Spiegel-Online (Netzwelt). Hier auf der deutschen Startseite, unter Stern.de oder bei Heise.de findet ihr Informationen zu Threema, dem Kurznachrichtendienst, den ich empfehlen würde.
Realisieren unsere Bildungspolitiker was just in diesem Moment mit der „Lebenswelt“ unserer Kinder passiert? Wissen unsere LehrerInnen wie ihre SuS kommunizieren, spielen und leben? Wann endlich spielt Medienbildung in der Lehrerausbildung oder im Lehramtsstudium ein Rolle?
Nicht nur die Mediatisierung der SchülerInnen, sondern die der ganzen Gesellschaft hat ein Tempo aufgenommen, dem man kaum Schritt halten kann!
Leider aber lassen „wir“ – vor allem die Bildungspolitiker – Eltern und Kinder alleine.
Gibt es neben den Bildschirmmedien (TV, Spielkonsolen, Computer, Smartphone,…) noch andere Inhalte für die sich unsere Kinder in Ihrer Freizeit interessieren? Mit Sicherheit ja, aber alle Eltern mit Kindern im schulfähigen Alter werden mir Recht geben, dass der Drang zu den „Digitalen Freizeit-Medien“ immer größer wird. … und für uns Eltern wird es immer schwieriger die „Bildschirmmedien-Nutzungs-Zeiten“ einzugrenzen und durch abwechslungsreiche Alternativen und ergänzen.
Und mal ehrlich gesagt, wer kann sich überhaupt vorstellen, was da gestern passiert ist?
Da kauft Herr Zuckerberg für den Preis von 19 Milliarden Dollar eine kleine Internetfirma mit weniger als 50 Mitarbeitern. Die 20 größten Fußball-Vereine der Welt kosten ca. 19 Milliarden, Island bekäme man schon für 14 Milliarden. Für mich ist das der absolute WAHNSINN! Ich bekomme Angst!

23. Januar 2014
von Rainer
Keine Kommentare

Streitschlichtung – ein schönes Projekt der Goetheschule in Limburg

Streitgirls Rache ist ein Projekt der Streitschlichter der Goetheschule, um Werbung für das Streitschlichterkonzept an der Goetheschule zu machen. Die Streitschlichter sind Schülerinnen und Schüler der 9. Und 10. Jahrgangsstufen des Haupt- und Realschulzweigs im Alter von 15-16 Jahren. Der Film wird in den Jahrgangsstufen 5-8 der Goetheschule vorgeführt werden und Anlass zur Diskussion über das Projekt bieten. Die Filmvorführung soll die Schüler motivieren, die Streitschlichter bei Streitigkeiten untereinander aufzusuchen um Konflikte eigenverantwortlich zu lösen.

Streitgirls Rache ist die Fortsetzung unseres Weiterlesen →

15. Januar 2014
von Rainer
Keine Kommentare

Jens liest Sascha: Die Digitale Kränkung des Menschen

FAZ (12.01.2014) Sascha Lobo: „Das Internet ist nicht das, wofür ich es gehalten habe“ · Lange hielt Sascha Lobo das Internet für den Wegbereiter von Demokratie und Befreiung. Jetzt sieht er, dass er sich geirrt hat. In Wahrheit zerstöre es die Grundlagen einer freiheitlichen Gesellschaft. Nach der Spähaffäre um die NSA und den neuen Erkenntnissen über Wirtschaftsspionage und den Kontrollwahn der Konzerne kommt Lobo zu dem Schluss: „Das Internet ist kaputt.“

Und hier widerspreche ich auch Herrn Lobo! Als mögliche Antwort und Gegenrede bzw. Erwiderung seines Artikels empfehle ich den die Replik, den Artikel von Martin Weigert!

„Nicht das Internet ist kaputt sondern der Mensch!“

… und eine weitere Replik auf Sascha Lobos “Abschied von der Utopie”, von Martin Lindner: „die unbestimmte Kränkung“

28. November 2013
von Rainer
Keine Kommentare

Ergebnisse der „Hattie-Studie“ – Einflussgrößen des Lernerfolgs

Zur Studie des derzeitigen weltweiten „Megastars“ der empirischen Bildungsforschung, John Hattie. Gefunden habe ich den ersten Text über die Metastudie des Professors aus Melbourne in der Zeit-Online (Quelle: Zeit-Online, Schule, Hattie Studie, „Ich bin superwichtig“!). John Hattie hat in einer Studie mehr als 800 Meta-Anlaysen, die wiederum 50000 Einzelstudien zusammenfassen, untersucht. Alle englischsprachigen Studien zum Thema „Lernerfolg“ wurden von ihm gesichtet, gewichtet und zu der größten Synthese der empirischen Unterrichtsforschung zusammengeführt. Sein Buch „Visible Learning“ hat die pädagogische Welt „elektrisiert“.

Auf der Basis von Untersuchungen bei mehr als 250 Millionen SchülerInnen bewertet Hattie insgesamt 136 Einflussgrößen bzw. Faktoren, die nach seinen Erkenntnissen das Lernen hemmen oder fördern. Damit liefert er die weltweit umfangreichste Darstellung der Unterrichtsforschung.

Hier ein grober Überblick der Ergebnisse der „Hattie-Studie“:

Was schadet: Sitzenbleiben, übermäßiges Fernsehen, lange Sommerferien

Was nicht schadet, aber auch nicht hilft: offener Unterricht, jahrgangsübergreifender Unterricht, Web-basiertes Lehren und Lernen

Was nur wenig hilft: geringe Klassengröße, finanzielle Ausstattung, entdeckendes Lernen, Hausaufgaben

Was mehr hilft: regelmäßige Leistungsüberprüfungen, vorschulische Fördermaßnahmen, lehrergeleiteter Unterricht, Zusatzangebote für starke Schüler

Was richtig hilft: Lehrerfeedback, problemlösender Unterricht, fachspezifische Lehrerfortbildung Weiterlesen →

14. November 2013
von Rainer
6 Kommentare

Mobiles Lernen in der Grundschule

Zwei iPad-Klassen an innovativen Schulen unseres Landkreises

Das MoLe-Team der Freiherr-vom-Stein-Schule: Judith Lehnert, Julia Bräunche, Bodo Merz, die Direktorin der Freiherr-vom-Stein-Schule, Petra Klein, der Vorsitzende des Schulausschusses des Landkreises Limburg-Weilburg, Joachim Veyhelmann, das MoLe-Team der Schule am Eschilishov: Miriam Hornig, Frauke Linz, der Leiter des Medienzentrums Limburg-Weilburg, Rainer Wiederstein

Mit Beginn des neuen Schuljahres startete das Landesprojekt „Mobiles Lernen“ an fünf hessischen Grundschulen und einer Förderschule. Den teilnehmenden Schulen wurde im Rahmen der Medieninitiative Schule@Zukunft aus Landesmitteln für die Dauer von drei Jahren jeweils ein Klassensatz Tablet-PCs zur Verfügung gestellt. Die Schulen sollen die Möglichkeiten des Einsatzes der Geräte im Unterricht erproben.

7. November 2013
von Rainer
Keine Kommentare

Das Bildungsproblem – der Bildungsbedarf in der Schule !?

Es geht mir zu 100% um Medienbildung in der Schule, die leider nur unterentwickelt und im geringen Umfang stattfindet. Mein persönliches Bildungsziel ist es, dass über die Medienkompetenz Medienbildung als pädagogische Aufgabe anerkannt und in den Schulen fest verankert wird : Jeder Mensch braucht eine bestimmte Medienkompetenz, um im eigenen Bildungsprozess vom Bildungspotenzial der Medien möglichst positiv zu partizipieren. Je höher dieser Grad an Medienkompetenz des „Lerners“/ des Individuums ist, desto größer das Bildungspotenzial des Einzelnen im eigenen Prozess der Bildung. Die Heranwachsenden, die SchülerInnen (ich beziehe mich auf die schulische Bildung) brauchen also Medienkompetenzen, um optimal am allgemeinen Bildungsprozess teilzunehmen, um sich mit anderen und ihrer Umwelt auseinanderzusetzen, zu kooperieren, zu kommunizieren und daraus Erkenntnisse bzw. Wissen zu generieren. Medienkompetenz bezieht sich auf die Relation zwischen Mensch und Medien und ist als eine Beschreibung von bestimmten Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verstehen.

Das zu lösende Bildungsproblem: Die Digitalisierung der Gesellschaft, der „digitale Wandel“ und die daraus resultierenden Probleme des Cybermobbings, der Datenschutz- und Urheberschutz- und Privatsphäreverletzungen, des Missbrauchs von Persönlichkeits- und Bildrechten, usw. sowie die veränderte Kommunikationskultur der SuS werden nicht zum Inhalt der schulischen Bildung gemacht. SuS werden zu den o.g. Themen in der Schule nicht aufgeklärt, allein gelassen und unwissend und ungeschützt in die Digitale Welt „entlassen“!

Viele LehrerInnen, viele Eltern sind nicht medienkompetent und mit den aktuellen Problemen und Gefahren der Digitalen Welt überfordert!

Das muss sich ändern!

4. November 2013
von Rainer
Keine Kommentare

Interview mit einem „9.-Klässler“ zum Thema Bildschirmkonsum

Lustig aber eigentlich traurig: Bilder sagen mehr als Worte!

Spontanes Video (unbearbeitet/original): Interview mit 9.-Klässner zum Thema „Bildschirmkonsum“
Ich hatte etwas ganz anderes geplant. Im Anhang findet ihr einen von mir entworfenen Fragebogen. Diesen habe ich ausgefüllt von ca. 100 SchülerInnen unausgewertet in der Tasche. Ich wollte meine eigene Studie „machen“ und diese auswerten, grafisch die Ergebnisse darstellen. Am Ende des Unterrichts – ich war eigentlich schon auf dem Sprung in die Pause (was meine Mütze erklärt) – fragte ich nach 2 Freiwilligen: einer sollte filmen, ein anderer mein Interviewpartner sein (das Thema war bekannt). Das Ergebnis: ein unvorbereitetes Interview, ein Film, der viel mehr sagt als alle von mir geschriebenen Worte und grafisch dargestellten Zahlen.

Auf folgende Fragen, die ich “Felipe“ per E-Mail geschickt habe:“

  1. In welchen Communities bist du Mitglied?
  2. Lädst sie nur Beiträge aus dem Netz herunter oder veröffentlichst du auch aktiv eigene Beiträge (Fotos, Videos Blog-Kommentare etc.)?
  3. Betrachtet du dich als „Digital Native“ gegenüber den Erwachsenen? („digitaler Eingeborener“ – also jemand, der mit dem Computer und dem Internet groß geworden ist und den EW darin /im Umgang überlegen ist)
  4. Ich habe gehört (aus der 6. Klasse), dass Sie Videos /Tutorials produzieren für Spiele, sie nehmen sich (also den Bildschirm auf) und haben ihren eigenen Kanal bei Youtube – Machst du so was auch bzw. weißt du um was es da geht?
  5. Für diese „Produktionen“gibt es irgendeinen Fachbegriff – kennst du den?“

bekam ich diese Antworten:“

  1. Meine Lieblingsseiten sind Facebook
  2. Ich bin Mitglied auf Facebook
  3. Ich veröffentliche kaum Beiträge
  4. Ich betrachte mich als Digital Native
  5. Nein so was mach ich nichtIch bin Südamerikaner Meine sprachen sind Spanisch und Deutsch“

(Felipe ist Schüler meines WPU (Informatik) – Kurses in der 9. Klasse einer noch existierenden Hauptschule.)